Grannies for future Köln

...auch im Alter aktiv für das Klima

Nachfolgend wollen wir regelmäßig kurz über aktuelle Entwicklungen informieren, zurzeit geht es dabei um:

- Ausgewählte Berichte, Interviews, Kommentare zu klimapolitischen Aspekten

- Lützerath - alle Dörfer bleiben

- Nach der Landtagswahl


Ausgewählte Berichte, Interviews, Kommentare etc. zu klimapolitischen Aspekten

In loser Folge werden hier aktuelle Interviews, Kommentare und Berichte aus der Presse veröffentlicht.


Studie über die fehlende Notwendigkeit des Kohleabbaus unter Lützerath (WDR Nachrichten 18.08.22)


Bericht über die fehlende Notwendigkeit des Kohleabbaus unter Lützerath (KStA 19.08.22)

Kommentar Kristina Dunz (KStA, 20.07.22) zur Dringlichkeit klimapolitischen Handelns

Interview mit Mojib Latif (Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung, Kiel) im Kölner Stadtanzeiger (06.07.22) zur Klimasituation, auch in Köln

Interview mit Pauline Brünger (fridays for Future) im Kölner Stadtanzeiger (04.07.22)

Artikel im Kölner Stadtanzeiger (06.04.22) zu notwendigen Transformationsprozessen in verschiedenen Sektoren


Lützerath - Alle Dörfer bleiben

Lützerath ist zum Symbol geworden. Es ist gleichzeitig ein Prüf- und Meilenstein für den Willen, den Klimawandel jetzt zu stoppen. Es ist seit langem unstrittig, dass die im Rheinischen Revier vorhandene Braunkohle nur noch zu einem kleinen Teil verfeuert werden darf, wenn Deutschland den 1,5 ° Pfad einhalten will. Trotzdem hatte auf Betreiben der alten Landesregierung unter Führung von Armin Laschet auf den letzten Drücker eine „energiepolitische Notwendigkeit“ der Verstromung bis 2038 in den Kohlekompromiss Eingang gefunden. Dieses unsägliche und für den Steuerzahler teure Geschenk an RWE ist bisher nicht korrigiert worden. Zwar sieht die aktuelle Leitentscheidung des Landes den Erhalt der anderen Dörfer am Braunkohletagebau vor, zu Lützerath wurden aber politisch keine Aussagen gemacht. Dieses Thema wurde den Gerichten überlassen, die aus vertragsrechtlichen Gründen einer Abbaggerung zugestimmt haben. Die klimapolitische Bedeutung scheint dabei niedrig gewichtet worden zu sein. Der Ball liegt also wieder bei der Politik.

Der Bundestag hat vor kurzem empfohlen, die Kohle unter Lützerath nicht mehr abzubaggern, er ist letztlich aber rechtlich nicht zuständig. Die neue Landesregierung NRW hat diesbezüglich keine verbindlichen Aussagen gemacht. Dementsprechend bleibt nur, mit allen Mitteln weiter gegen den Abbruch von Lützerath und für den Verbleib der darunter liegenden Kohle in der Erde zu kämpfen.

Auf einer Veranstaltung am 02.07.22 wurde auf einer Kundgebung in Köln darauf nochmals mit Nachdruck hingewiesen. Das nachfolgende Video stellt die Aktion und wesentliche Zusammenhänge in knapper Form dar.

https://youtu.be/JKzPGLQVQTo

Was bei der Auseinandersetzung um Lützerath gerne übersehen wird: Der schnelle Ausbau von Wind- und Sonnenkraft wird bei steigenden Kosten und CO2 Abgaben auch die Kohleverstromung unwirtschaftlich machen. Dementsprechend muss der Ausbau Erneuerbarer mit höchstem Nachdruck betrieben werden.


Nach der Landtagswahl

Die Landtagswahl in NRW haben die Grannies for future durch Flyer sowie durch Briefe an die Landtagskandidat*innen in der Region begleitet. Nun liegt der Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grüne vor.  Herausgekommen ist ein Kompromiss, wie er für den gegenwärtigen Stil der Politik typisch ist.  Das politische Handlungsfeld, wie es die Klimakatastrophe erfordert, ist in Koalitionsvertrag nach Reichweite und Tiefe noch unzureichend abgebildet. Eine erste Stellungnahme der Grannies for future:


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